


Das Rote Tor in Spitz an der Donau ist das letzte erhaltene von einst sieben Befestigungstoren des Ortes. Seinen Namen verdankt es einer alten Sage aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Bei einem Kampf zwischen Spitzer Bürgern und schwedischen Soldaten soll das Tor so stark mit Blut getränkt worden sein, dass es sich rot färbte. Historisch belegt ist diese blutige Geschichte allerdings nicht. Sicher ist, dass Spitz damals tatsächlich von kaiserlichen und schwedischen Truppen geplündert wurde.
Für Wanderer lohnt sich der kurze Aufstieg besonders, weil das Tor mitten in den Weinbergen liegt und einen schönen Blick auf Spitz und die Donau bietet. Zusammen mit der Ruine Hinterhaus lässt es sich zu einer abwechslungsreichen Wanderung rund um einen der schönsten Orte in der Wachau verbinden.
