Filteranlage am Heustadlwasser

Neben der Prater Hauptallee befindet sich beim Unteren Heustadlwasser diese seltsame Anlage. Es handelt sich hier um einen besonderen Filter zur Sanierung des Heustadlwassers: Durch die Regulierung der Donau 1875 wurden die ehemals durchflossenen Seitenarme, wie das Heustadelwasser, zu abgetrennten Altarmen. Über das Grundwasser blieben die Altarme mit der Donau in Verbindung. Seit dem Bau des Kraftwerks Freudenau kann wegen Dichtwänden am Donauufer kein Grundwasser zur Prater-Au zufließen. Zur Stabilisierung des Wasserstandes wird Grundwasser aus dem Donaubereich in das Untere Heustadlwasser eingeleitet. Die Reinigung des Wassers erfolgt in der Neptun-Anlage. Trübes Wasser wird dem Heustadlwasser entnommen und über den Bodenfilter versprüht. Trübstoffe wie z.B. Algen werden gebunden und durch einen bilogischen Filter abgebaut. Das vorgereinigte Wasser wird dann in einen Schacht geleitet, in dem Nährstoffe gebunden werden (Phosphorfällung). Schließlich wird das ökologisch gereinigte Wasser wieder in das Heustadlwasser eingeleitet. So soll das Wasser im Heustadlwasser klarer und sauerstoffreicher für die Tier- und Pflanzenwelt werden.

Landschaftsbilder
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Alte Mauern
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