
Der Christophorus-Stein im Naturpark Blockheide bei Gmünd ist ein sagenumwobener Schalenstein. Vor langer Zeit wanderte der riesige Christophorus durch das waldviertlerische Land, da er zu dieser Zeit noch im Dienste des Teufels stand. Der Teufel bemerkte jedoch bald die übermenschliche Kraft des Riesen und bekam so große Angst vor ihm, dass er seinen mächtigen Diener schnellstmöglich loswerden wollte. Als Christophorus schließlich im heutigen Naturpark Blockheide eine Rast einlegte, wollte er seine ungeheure Macht eindrucksvoll unter Beweis stellen. Er drückte seinen Daumen mit voller Wucht in den harten Granitfels, woraufhin tiefe, unübersehbare Schalen im Stein zurückblieben. Diese markanten Mulden sind bis heute für Besucher sichtbar und gaben dem berühmten Monument im Waldviertel seinen heutigen Namen.
